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Der Freisener Mineralienverein auf der Sonderausstellung
der Mineralientage München 2005

Das Thema der diesjährigen Sonderschau war :


Achatträume












Freisener Achate � Ein Highlight in München

von Hartmut Fuß

Am letzten Oktoberwochenende 2005 fand in München Europas größte Mineralien-Messe statt:

Die Münchner Mineralientage

Knapp 40 000 Besucher aus dem In- und Ausland besuchten an den drei Messetagen diese weltweit bekannte Mineralienbörse. In diesem Jahr hatte der Initiator der Mineralientage als Schwerpunktthema Achate ausgewählt und präsentierte eine so noch nie gezeigte einzigartige Ausstellung exzellenter Sammlungsstücke aus aller Welt. Somit die geeignete Plattform für den Freisener Mineralienverein, Achate aus der Fundregion Freisen vorzustellen. Weltweit längst bekannt als Fundort beeindruckend schöner Achate �Insider bezeichnen sie als die schönsten Achate Deutschlands-, sollte diese Region nunmehr auch dem breiten, internationalen Publikum vorgestellt werden.

Gemeinsam mit dem Mineralienverein war auch die Gemeinde Freisen mit einem Stand im Rahmen der Achat-Sonder-Ausstellung vertreten. Insgesamt 6 Vitrinen wurden von den Vereinsmitgliedern mit den schönsten Achaten, größtenteils aus deren Privatsammlungen, bestückt. Darunter auch eine Vitrine mit bemerkenswerten, außerordentlich farbenfrohen Achaten aus der Fundregion Baumholder. Diese Stücke, die Creme-de-la-Creme der Sammlung eines Vereinsmitglieds aus Baumholder, rundeten mit einem weiteren Glanzpunkt die Gesamtpräsentation ab.

Als ein besonderer Top-Act der Freisener Ausstellung kristallisierte sich schon gleich nach der Eröffnung der angelegte Freisener-Acker heraus. Um diese Region nicht nur optisch darzustellen, sondern auch zu erfühlen , zu �begreifen�, wurden etwa 4 Tonnen original Freisener Mutterboden in die Bayerische Landeshauptstadt verfrachtet und vor einem Panoramabild der Gemeinde Freisen in die Ausstellung integriert. Die Erde wurde laufend mit Achaten bestückt, denn die enthusiastischen Schatzsucher- ob Groß, ob Klein- waren nach dem Anblick der Ausstellungstücke schnell vom Sammeleifer gepackt und die �Schätze� waren in Windeseile geborgen. Für so manches Vereinsmitglied war die �Ackerbestellung� eine schweißtreibende Angelegenheit. Jedoch, wenn man abends beim geselligen Zusammensein die Bilder von den vielen glänzenden Augen der Mineraliensucher Revue passieren ließ, so hatten sich doch alle Mühen gelohnt.

Während der gesamten Veranstaltung standen ständig Ansprechpartner bereit, um Fragen der interessierten Ausstellungsbesucher zu beantworten.

Auch auf der Politischen Ebene fand das Engagement des Freisener Mineralienvereins Anerkennung. Der saarländische Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi empfand die Präsentation als eine rundum gelungene Sache und war sehr beeindruckt von den ausgestellten Achaten. Besonders hervorgehoben wurde das ehrenamtliche Engagement der Freisener Gruppe um ihren Vorsitzenden Reiner-Maria Schäfer, die sich seit Jahren in beispielhafter Weise konservatorisch um die �Achate aus der Freisener Fundregion� kümmert und somit nicht nur beim Fachpublikum Werbung für die ganze Region Freisen betreibt.

Rückblickend lässt sich somit sagen, dass sich die vorausgegangenen monatelangen Vorbereitungen gelohnt haben. Vielen Gesprächen während der Tage in München und danach, konnte man entnehmen, dass der Beitrag des Freisener Mineralienvereins an der Sonderausstellung Achat ein, wenn nicht sogar der Höhepunkt der Münchner Mineralientage 2005 war. Diese durchweg positive Resonanz ist für die Mitglieder des Freisener Mineralien-vereins Ansporn und Auftrag zugleich, sich auch zukünftig engagiert um das Kulturgut Achat zu kümmern.