> Startseite > News Archiv


zurück



30.08.2015 - BERSCHWEILER... östlich von Freisen gelegen; unweit der rheinland-pfälzisch-saarländischen Grenze
 

Berschweiler...
östlich von Freisen gelegen; unweit der rheinland-pfälzisch-saarländischen Grenze

 

  

Auf den Feldern um Berschweiler fördert das Umpflügen immer wieder Achatknollen zutage. Jedoch, wie überall in der gesamten Fundregion, werden auch dort bemerkenswerte Funde immer seltener.

Dass diese Region zwischen Baumholder und Freisen schon vor Jahrhunderten für ihre Achatfunde bekannt war, ist anhand zahlreicher Veröffentlichungen ab Mitte des letzten Jahrtausends belegt.

Hinweis: das Suchen auf dem Großteil der (wenigen) noch bewirtschafteten Äckern sollte unterlassen werden. Der Landwirt erlaubt das Suchen auf seinen Äckern unter keinen Umständen!

Fundstelle Zollhaus:
Beim Bau der Umgehungsstraße wurden bei den Bauarbeiten sehr blasenreiche Gesteinsschichten angefahren. So wurde damals in diesem Bereich der Straße eine große Menge an Achatmandeln geborgen.
Die Mandeln mit gift-grüner Außenhaut, verbargen im ihrem Innern oftmals Achate in attraktiven und kräftigen Pastellfarben, die sich durch eine beeindruckende Zeichnung auszeichneten.
 
Mahnend soll erwähnt werden, dass sich Bruder Leichtfuß als stiller Begleiter so einiger Sammler anschloss. So geschah denn dort das Nichtvorstellbare: beim Eingraben in das Anstehende schaltete dieser unheimliche Begleiter die Vernunft und Vorsicht bei zwei Sammlern aus. Immer tiefer gruben sich diese Kollegen in den anstehenden Hang ein, bemerkten nicht wie instabil das Dach ihrer Höhle wurde, bis plötzlich tonnenschwere Gesteinsmassen sie unter sich begruben und einen Sammler aus dem Leben riss.

In unmittelbarer Nachbarschaft dieses Fundortes liegt der alte Steinbruch von Berschweiler; dieser ist mittlerweile größtenteils verfüllt. In der aktiven Abbauphase wurden auch dort neben Quarz-, Rauchquarz-, Amethystgeoden auch Achatmandeln gefunden.

Auf den Äckern in der Umgebung des Friedhofs von Berschweiler ließen sich Mandeln mit der für diese Fundregion typischen, grünlichen Außenhaut finden. Ein sehr abwechslungsreiches Bild in vielen Farbtönungen fand sich in deren Innern. 

Ein weiterer Fundort war die direkte Umgebung eines alten Versuchsstollens. Dort wurden recht stattliche Größe erreichende Achatmandeln im Anstehenden gefunden; diese waren größtenteils sehr flach. Der Achat von dort zeichnet sich durch kräftige Färbung aus; dominierend sind die roten und blau-roten Farbtöne; erwähnt werden sollen auch die Funde von sehr attraktiven Trümmerachaten.

Hinweis: Erfahrene, ortskundige Sammler berichten, dass es sich bei der mandelführenden Zone um einen sehr, sehr kleinen, aber äußert ergiebigen, Bereich im Anstehenden handelte. Spätere Grabungen zeigten dort keinerlei Erfolg mehr. Das Graben ist dort mittlerweile strengstens verboten; Zuwiderhandeln wird mit einer sofortigen Anzeige belegt.