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15.12.09 Juchem Sammeljahr 2009

Kurzer Rückblick auf das Sammeljahr 2009

 

Autor: Hartmut Fuß

 

 

„Der Stoff aus dem die Träume sind“ , dieser Titel eines Romans von Johannes Mario Simmel, kommt dem Betrachter dieses Bildes zwangsläufig in den Sinn.

 

     

 

Aufgenommen wurden diese beiden Fotos kurz vor Weihnachten 2008 in der Steinbruchregion Wasserfallplateau. Deutlich erkennbar sind die beendeten Vorarbeiten für eine Sprengung, die dann wenige Tage vor Weihnachten erfolgte.

Wie die nachfolgenden Bilder zeigen, konnten die Sammler auf vielversprechende Funde hoffen.

 

 

     

     

            

 

Der langen Frostperiode verdanken wir Sammler, dass die Halde über einen langen Zeitraum vor Ort und Stelle liegen blieb und die Gesteinsbrocken nicht den Weg durch den Brecher fanden.

 

     

     

     

 

Am ersten Märzwochenende hatte das lange Warten bis zum Beginn der offiziellen Sammelsaison eine Unterbrechung gefunden. Der Steinbruch wurde anlässlich der Niederwörresbacher Achatbörse erstmalig in diesem Jahr für die Sammler geöffnet. Auch das Wetter spielte mit und somit stand eigentlich einer erfolgreichen „Steinchen-Suche“ nichts im Wege. Die Mehrzahl der Steinbruchbesucher schlug sodann auch den direkten Weg Richtung Wasserfallplateau ein.

 

                                                                  

 

Wenn auch der Superfund, bzw. die Superdruse nicht dabei waren, so war die Mehrzahl der Sammler mit den gemachten  Funden mehr als zufrieden. Im Laufe der abgelaufenen Sammelsaison bestätigte sich die Vermutung, dass auf dem Wasserfallplateau das Finden unbeschädigter, ganzer Drusen eher eine Seltenheit werden würde. Oftmals war das Herauslösen der kompletten Mandel aus dem Muttergestein nicht möglich, und der Finder musste sich mit Bruchstücken zufrieden geben. Immer öfters sah man auch Sammler, die mächtig pustend und schnaubend den Berg herunter gekrochen kamen. Schwer beladen mit einem auf transportierbare Größe formatierten Gesteinsbrocken, der eine Druse beherbergte. Zusammen mit notwendigem Schneiden, oftmals die einzige Möglichkeit eine komplette und unbeschädigte Druse für die Sammlung zu bekommen. 

 

     

     

     

     

     

     

     

                                              

                                                                            

 

Außer den so begehrten Kristallen wurden vereinzelt auch pastellfarbene Achate mit sehr attraktiven Bildern  gefunden. Auch hier galt: je kleiner die Mandel, desto größer die Chance, ein unbeschädigtes und rissfreies Sammlungsstück zu finden.

 

     

     

                                                              

 

 

Hungerwand:

 

Auch in dieser Steinbruchregion konnten wieder sehr schöne Sammlungsstücke gefunden werden.
Jedoch nicht die für diesen Bereich legendären Drusen waren es, die die Hungerwand in diesem Jahr für die Sammler so interessant machte, sondern die spektakulären Achatfunde weckten das Interesse an dieser Fundregion. Zwar wurde nicht die große Menge an Achat gefunden, aber die Fundstücke besaßen oftmals eine Qualität, die jedes Achatsammlerherz höher schlagen ließ. Sie imponierten durch eine intensive rot, rotbraun Färbung - ein Farbenspiel, das in den letzten Jahren nicht zu beobachten war.

 

     

     

                                                                 

 

In der letzten Oktoberdekade wurde im oberen Bereich nochmals eine kleine Sprengung durchgeführt. Eigentlich in einem Gestein, das keine Funde erwarten ließ. So war das Erstaunen recht groß, als ein Sammler eine Kluft öffnete und einen Riesencalcit-Kristall bergen konnte.

 

 

Oberer Bruchbereich – „Im Wald“ 

 

Im rechten Bruchbereich wurden vereinzelt Achat/Calcit- Mandeln gefunden; ganz selten auch Jaspis.

In dem früheren Achatecken-Bereich wurden bei Auffüllarbeiten Achate gefunden, die im Farbenspiel an die Funde der späten 1990-iger Jahre erinnerten: dominierend war Grau und Grau-Braun. Im Vergleich zu dem Farbenfeuerwerk der Hungerwand-Achate doch eher unscheinbar.

 

Linker Bruchbereich

 

Auch hier fanden in den zurückliegenden Monaten enorme Erd-/Gesteinsbewegungen statt. Nach Sprengungen bestand tagelang die Gefahr, dass sich weitere Gesteinsbrocken aus der Wand lösten und so war dort nur sporadisch das Suchen erlaubt. Vereinzelt kamen eher uninteressante, massive Quarz/Calcit-Mandeln dort vor, so dass sich die Mineralien-Suche in diesem Bruchbereich  bis dto. doch eher als nicht lohnenswert herausstellte.

   

Hinweis:

 

Bitte beachten Sie, dass seit Ende Oktober wieder ein absolutes Sammelverbot besteht und das Betreten des Steinbruchgeländes nicht erlaubt ist.Wenn das Wetter es erlaubt, so ist der Steinbruch Juchem auch im nächsten Jahr wieder am ersten Märzwochenende 2010, anlässlich der Internationalen Achatbörse in Niederwörresbach, für die Sammler geöffnet. Siehe hierzu: www.achatboerse.de

 

Den Beginn der regulären Sammelsaison 2010 entnehmen Sie bitte den entsprechenden Informationen der Fa. Juchem.

 

Mineraliensuche Juchem

 

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Steinbruch Juchem haben, so wenden Sie sich bitte an folgende Mail-Adresse:  juchem@mineralienverein-freisen.de