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08.06.10 Börsenrückblick 2010
 

 

Börsenrückblick 2010

von Hartmut Fuß


 

Mit der Internationalen Mineralienmesse fanden die  Freisener Mineralientage  ihr Ende. Nach der zweitägigen Schürfaktion am vergangenen Mittwoch und Donnerstag war die 27. Auflage der Börse der eindrucksvolle Schlussakkord in einer für die Mitglieder des MVF recht stressigen und nervenaufreibenden Woche.

Auf mehr als 90 Tischen wurden in der Freisener Bruchwaldhalle dem interessierten Laien wie auch dem Fachpublikum ein reichhaltiges Angebot verschiedener Mineralien und Achaten dargeboten.
Neben Achaten aus den allseits bekannten internationalen Fundstellen war auch  ein breites Spektrum an Achaten aus den Deutschen Fundgebieten zu bewundern.

Bei gut  einem Drittel der Aussteller lag der Angebots-Schwerpunkt auf Achaten und anderen Mineralien aus der Saar-Nahe-Region. So wurden auch in diesem Jahr  wieder sehr schöne Sammlungs-Achate aus der Region Freisen von mehreren Sammlern zum Verkauf angeboten. Daneben konnte man schöne Achate aus Oberthal erwerben. Eine Fundstelle, die seit Jahren erloschen ist, trotzdem waren auch in diesem Jahr wieder eine stattliche Anzahl der gesuchten Ryolith-Achate auf der Börse zu finden. Überraschend groß war  auch das Angebot an wirklich tollen Gangachaten aus Steinbach. Auch bewundernswerte Achate aus Dienstweiler sowie  Mineralienstufen, Drusen und Achate aus dem Steinbruch Juchem waren auf den Tischen mehrerer Sammler zu finden. Vor dem Hintergrund, dass  im Steinbruch Dienstweiler schon vor etlichen Jahren der Abbau eingestellt wurde, hatte man heute die sonst seltene Möglichkeit die eigene Sammlung mit diesen exklusiven Stücken zu bereichern. Auch im Stbr. Juchem wurden in letzter Zeit nur sehr wenig hochwertige Achate gefunden, trotzdem entpuppten sich die Auslagen einiger Sammler als wahre Fundgruben.

Die zum Kauf angebotenen Achate aus dem südpfälzischen Steinbruch Waldhambach zeichneten sich durch eine große Farbenvielfalt und lebhafte Zeichnungen aus.
Das Angebot an versteinerten Hölzern war in diesem Jahr bemerkenswert groß. Auf mehreren Tischen waren versteinerte Hölzer aus dem Lebacher und Freisener Fundgebiet zu finden. Ein Aussteller bot exklusive Kieselhölzer aus internationalen Fundgebieten an.

 

Ganz und gar nicht störend, sondern als wirklich wohltuende Abwechslung zu bewerten war das Auflockern der Ausstellerreihen durch Anbieter stilvollen Schmucks – meistens thematisch verbunden mit dem Hauptthema der Veranstaltung: Mineralien und Achat.

 

Am Ausgang war der letzte Hingucker platziert: die von der Freisener Konditorei Keller kreierten Freisener Edelsteinpralinen. Diese Appetithäppchen zeigten den Weg zum eigentlichen Highlight der Freisener Börse: das mittlerweile legendäre Kuchen-Buffet des Mineralienvereins. Verantwortlich für diesen Teil des Events zeichnen die emsigen Frauen der Mitglieder des MVF. Sie tragen somit einen großen Teil zum Gelingen dieser Veranstaltung bei.

Den durchweg positiven Kommentaren der fast 1000 Besucher nach zu urteilen, können die aktiven Mitglieder des Mineralienvereins Freisen auch in diesem Jahr recht zufrieden auf eine gelungene Veranstaltung zurück blicken. Das Lob macht es Ihnen nach einigen wenigen stressfreieren Wochen, bestimmt viel leichter, wieder an die Planungen und Vorbereitungen der nächsten Börse heranzugehen.