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05.04.2015 - 15. Internationale Achatbörse am 14. und 15. März 2015 in Niederwörresbach
 

15. Internationale Achatbörse am 14. und 15. März 2015 in Niederwörresbach


ein Börsenrückblick von Frank Podmelle
 

Inzwischen ist die 15. Internationale Achatbörse schon wieder Geschichte – Was aber im Gedächtnis haften bleibt sind viele positive Gespräche mit alten und neuen Freunden, tolle Achate in der Sonderschau sowie auf den Tischen der Aussteller und natürlich auch einige neue Achate für die eigene Sammlung.

 

Die diesjährige Achatbörse stand unter dem Motto „Schätze Rheinhessens“. Wie in den vergangenen Jahren ist es dem Veranstalter Peter Jeckel wiederum gelungen, ganz hervorragende Exponate zu diesem Thema in der Sonderausstellung zu präsentieren. Besonders die von Ruedi Lüssi aus der Schweiz zur Verfügung gestellten Exponate waren eine Augenweide und zeigten die schönsten Achate, die Rheinhessen aufzubieten hat. Diese Achate sind unheimlich farbenkräftig, die roten und orangenen Farbtöne erinnern oft an die schönsten Achate aus Argentinien.

 

Der zur Achatbörse erschienene Katalog zeigt diese Exponate in bester Foto- und Druckqualität. Von Jahr zu Jahr wird dieser Katalog umfangreicher, er ähnelt eher einem Fachbuch als einem Ausstellungskatalog und gehört natürlich als Standardwerk in die Bibliothek eines jeden Achatsammlers.

 

Der Mineralienverein Freisen war traditionell mit einem eigenen Ausstellungsstand vertreten, um für die Region Freisen, aus der mit die schönsten Achate Deutschlands kommen, Werbung zu machen. In der Schauvitrine des Mineralienverein Freisen waren hervorragende Exponate aus den einheimischen Fundregionen „Mühlenberg“ und „Freisener Höhe“ zu bewundern.

 

  


  

 

Was war neu? Was gab es bei den Ausstellern zu sehen?

 

Insgesamt hatten die Aussteller sehr viele neue und hochwertige Achate auf ihren Tischen. Besonders aufgefallen sind natürlich die neuen chinesischen Achate aus der Provinz Hebei im Norden Chinas, die ziemlich genau seit einem Jahr den Achatmarkt mit Weltklasseachaten bereichern. Mehrere Aussteller hatten hervorragende Stücke dabei und boten diese zum Kauf an. Leider ist der Kontakt zu dem chinesischen Händler, der die Stücke über das Internet anbot, abgerissen. Es bleibt abzuwarten, ob und wann wieder neue chinesische Achate den weiten Weg nach Europa finden. Publikumsmagnet war wie schon in München der in der Schauvitrine des MVF ausgestellte schönste chinesische Achat, die „Frau in Weiß“. Es wurde uns mehrfach bestätigt, daß dieser wunderschöne Achat die berühmte „Schleiereule“ (Highlight der Sonderschau in München 2005) an Ästhetik deutlich übertrifft.

 

  

 

  

 

Aus den anderen „achatführenden Ländern“ wie Argentinien oder Marokko waren überraschend viele neue Achate zu sehen, z.B. aus Bou Hamza in Marokko, um nur ein Beispiel zu nennen.

 

Abschließend sei festzustellen : "Achate sammeln liegt voll im Trend und ist absolut In“.

 

Ein  von Peter Jekel gut organisiertes Rahmenprogramm, wie die Fachvorträge am Samstagabend mit anschließender Weinprobe, die Öffnung des Steinbruchs Juchem und das hervorragende kulinarische Angebot mit Spezialitäten der Region sorgten für angenehmes Ambiente. 

Das nächste Großereignis für alle Achatfreaks ist natürlich die Mineralienbörse in Freisen, die in diesem Jahr am 03. Mai wie gewohnt in der Bruchwaldhalle in Freisen stattfinden wird !